Schnelllauftore
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Für optimierten Materialfluss, verbesserte Wirtschaftlichkeit und geringere Temperaturschwankungen!

Schnelllauftore sind echte Energiesparer...
Sie öffnen schnell wenn ein Fahrzeug naht und schließen ansonsten die Durchfahrt. Das minimiert Zugluft und den Verlust erwärmter Luft. Doch ihre Funktion können Schnelllauftore nur optimal erfüllen, wenn ihre Torsteuerung auf die speziellen Anforderungen jedes einzelnen Betriebes abgestimmt ist. Doch welche Lösungen gibt es? Und wo liegen ihre Vorteile?
Eine Schnelllauftoröffnung lässt sich grundsätzlich auf vier Arten auslösen: per Funk, Radar oder Induktion sowie handbetätigt. Jede Öffnungsweise muss jedoch Teil eines Konzepts sein, dass speziell auf den betrieblichen Verkehr und Materialfluss angepasst ist. Nur dann können Schnelllauftore ihre Vorteile ausspielen. Nämlich Zugluft und Wärmeverluste zu vermeiden und trotzdem den ungestörten innerbetrieblichen Materialfluss zu unterstützen.
Signal der Wahl
Handbetätigte Impulsgeber wie ein Grobhandtaster, Pilztaster oder Zugseilschalter haben große Sicherheitsvorteile. Zur Schnelllauftorbetätigung muss der Fahrer stoppen. Sind die Schnelllauftore mit durchsichtigen Lamellen ausgestattet, erhöht dieser Signalgeber die Betriebssicherheit. Denn der Fahrer kann erkennen, ob Gegenverkehr kommt und sich gegebenenfalls mit dem anderen Fahrer verständigen. Automatisch öffnen Radarmelder und Bewegungsmelder sowie Induktionsschleifen die Schnelllauftore. Und das immer rechtzeitig. Ein Anfahren und Schnelllauftorschäden sowie damit einhergehende Reparatur- und Folgekosten durch eine versperrte Durchfahrt können so reduziert werden. Die Sensoren, die mit Infrarot oder Radar ein nahendes Fahrzeug erfassen, müssen genau den baulichen Verkehrsituationen angepasst werden. Das erfordert eine frühe Planung, denn Induktionsschleifen müssen beispielsweise exakt zum Schnelllauftor ausgerichtet im Untergrund verlegt werden. Vorteil: Der Bereich, in dem die Schleifen ein Signal geben, ist klar abgegrenzt. Somit eignen sie sich für Umgebungen mit hohem Verkehrsaufkommen. Bei Radarmeldern hingegen ist der Reaktionsbereich unschärfer abgegrenzt und eine weiträumigere Kennzeichnung notwendig. Radar und Infrarot ermöglichen allerdings auch die Erkennung von Personen, was die Betriebssicherheit erhöht. Sowohl Radarmelder als auch Induktionsschleifen erkennen die Richtung sich bewegender Fahrzeuge. So können Fehlöffnungen durch quer zum Schnelllauftor fahrende Stapler und damit unnötiger Luftzug verhindert werden. Funksteuerungen erlauben das gezielte Öffnen von Schnelllauftoren, da der Fahrer das Signal vom Fahrzeug aus gibt. Seit Kurzem bietet die Firma Hörmann mit dem Industriehandsender HSI eine Lösung für Hallen mit zahlreichen Toren. Über wenige Tasten lassen sich bis zu 1.000 Tore ansteuern. Durch sein robustes Gehäuse und seine mit Handschuhen bedienbaren Tasten ist er auf harten Alltag ausgerichtet.
Sicherer Begegnungsverkehr
Besonders wenn an den Schnelllauftoren Begegnungsverkehr stattfindet, drohen Zusammenstöße. Diesem lässt sich mit einer Kombination aus Sensor und Ampelanlage begegnen. Hat ein Fahrzeug die Schnelllauftoröffnung ausgelöst, zeigt die Ampel für das entgegenkommende „Rot“. Eine noch zuverlässigere Lösung stellt hier die gegenseitige Verriegelung von Schnelllauftoren dar. Dabei sind zwei Schnelllauftore in einer Art Schleuse hintereinander angeordnet. Ist ein Fahrzeug von einer Seite in die Schleuse eingefahren, wird das zweite, äußere Schnelllauftor gegen ein Öffnen von außen gesperrt. Für ein entgegenkommendes Fahrzeug bleibt das Schnelllauftor geschlossen. Nur der bereits in der Schleuse befindliche Stapler kann es von innen durch einen Impulsgeber öffnen. Alle Hörmann-Schnelllauftore können gegenseitig verriegelt werden.
Sicherheit bei der Durchfahrt
An die Schnelllauftorsteuerung lässt sich ein Lichtgitter ankoppeln, welches das Schnelllauftor berührungslos stoppt und wieder öffnet. Das erhöht Personen- und Gütersicherheit. Doch auch ohne Lichtgitter verhindert das bei Hörmann-Schnelllauftoren mit flexiblem Behang serienmäßige SoftEdge-Profil weitgehend Verletzungen und Beschädigungen. Es ist vertikal flexibel und gibt nach, wenn eine Berührung stattfindet. Angenehmer wirtschaftlicher Nebeneffekt: Kollidiert ein Stapler mit dem Schnelllauftor, springt das Bodenprofil aus der seitlichen Führung. Durch einfaches Hochfahren kann das Tor, ohne zeitraubende Reparatur, selbst wieder funktionsfähig gemacht werden.
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